Willkommen

•September 13, 2008 • 2 Kommentare

Willkommen in meiner kleinen Ecke des Internets und zugleich meinem externen Gedächtnis. Hier finden sich Gedanken, Glossen, gelegentliche Gedichte, Fotos und anderes mehr. Viel Spaß beim Stöbern!

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Moving Movies 2011

•Januar 1, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

2011 war ich nur etwa halb so oft im Kino wie 2010 – was einerseits am Filmangebot lag, andererseits an einer mehr geselligen Freizeitgestaltung (ich gehöre zu den Leuten, die auch ganz alleine ins Kino gehen, wenn sie einen Film sehen wollen). Einige Filme, die zunächst auf der „To See“-Liste standen, habe ich aufgrund schlechter Kritiken – sowohl von Profis als auch von Freunden – wieder gestrichen. Dazu gehörten unter anderen „Red Riding Hood“, „Sucker Punch“ und „Cowboys versus Aliens“. Andere Filme haben schon durch den Trailer abgeschreckt – wer will schon eine reine Action-Spektakel-Variante der „3 Musketiere“ mit Luftschiffen (!!!) sehen, wenn es so viele gute ältere Verfilmungen des Stoffes gibt? Andere Filme waren einfach zu schnell aus dem Kino, um sie anzuschauen – „Priest“ mit Paul Bettany und überraschenderweise auch Roland Emmerichs Shakespeare-Version „Anonymus“. Einige weitere Filme waren die Kinokarte nicht wert – „Transformers 3″ oder „World Invasion: Battle Los Angeles“ mussten auf DVD genügen und nein, ich hatte nichts verpasst.

Neben solidem, aber unspektakulärem Serienfutter wie „Harry Potter 7/II“ und „Twilight 4/I“ hatte das Kinojahr 2011 aber auch ein paar Highlights zu bieten. Hier meine Top Ten:

1. Source Code
Der zweite Spielfilm von David-Bowie-Sohn Duncan Jones überzeugt wie schon der Vorgänger „Moon“ mit einer intelligenten Story und guter Besetzung.

2. Alles was wir geben mussten
Herzzerreißendes und hervorragend besetztes Science-Fiction-Drama. Vor allem die Kinderdarsteller sind großartig!

3. X-Men: First Class
Sehr gut besetztes, actionreiches Prequel zur Mutanten-Saga!

4. Megamind
Herrlicher Animations-Spaß der beweist, dass die Bösen sowieso viel interessanter sind – auch und gerade wenn sie eigentlich ein gutes Herz haben.

5. Black Swan
Eindringliches Ballett-Psychodrama mit einer zu Recht mit dem Oscar belohnten Natalie Portman.

6. The King’s Speech
Ebenfalls Oscar-gekröntes Porträt des stotternden englischen Königs George VI. Unbedingt auf Englisch anschauen!

7. Rango
Abgefahrener Animations-Western mit Johnny Depp als unfreiwilligem Helden. Cool!

8. Beginners
Vater-Sohn- und Beziehungsgeschichte. Wie geht man damit um, wenn sich der eigene Vater nach dem Tod seiner Frau als homosexuell outet und das dann auch auslebt. Neben den menschlichen Darstellern spielt sich auch der denkende Jack-Russell-Terrier Arthur ins Herz der Zuschauer.

9. Thor
Neben „X-Men“ eine der wenigen Comic-Verfilmungen, die ich mir dieses Jahr angeschaut habe. „Captain America“, „Green Hornet“ und „Green Lantern“ haben mich dagegen weniger interessiert. „Thor“ war witzig, allerdings konnte ich mich mit dem futuristischen Asgard nicht wirklich anfreunden, da ist meine Vorstellung zu sehr von dem liebenswürdigen alten Zeichentrickfilm „Walhalla“ geprägt.

10. Contagion
Recht realistische Darstellung einer tödlichen Virus-Epidemie. Danach möchte man Hände waschen und wird in Zukunft wohl genauer darauf achten, wo man in Bussen oder öffentlichen Gebäuden überall hinlangt.

Enttäuscht war ich von „Tron Legacy“ – der bot zwar eine schicke Optik, aber die Story war nur ein Aufguss des Originals. Auch die Haruki-Murakami-Verfilmung „Naokos Lächeln“ und „Perfect Sense“ mit Ewan McGregor und Eva Green blieben hinter den Erwartungen zurück. Schlechtester Film des Jahres war für mich aber „Krieg der Götter“ – die Theseus-Legende ohne Ariadne, ohne roten Faden und ohne richtigen Minotaurus, dafür aber mit viel Gemetzel. 13 Euro für eine 3D-Kinokarte waren echte Geldverschwendung. Dagegen war das „Conan“-Remake noch ganz in Ordnung – trotz einiger Logikfehler („Wo kommt der Wald her?“) und obwohl Arnie immer der wahre Conan bleiben wird. Positiv überrascht war ich vom 4. Teil von „Pirates of the Carribean“. Den wollte ich mir eigentlich gar nicht anschauen, weil Teil 2 und 3 schon so schlecht waren. Nummer 4 war allerdings wirklich witzig und unterhaltsam. Auch „Paul“, die Alien-Komödie des „Shaun-of-the-Dead“-Teams war mir in der Vorschau zu klamaukig vorgekommen, entpuppte sich aber als lustiger Road-Trip mit ein paar netten Seitenhieben auf Amerikas Kreationisten-Fraktion.

2012 freue mich mich vor allem auf zwei Filme: „Die Tribute von Panem“ und „Der Hobbit“ – und das, obwohl Romanverfilmungen ja meist hinter der Buchvorlage zurückbleiben. Aber ich lasse mich gerne positiv überraschen!

 

 

 

 

 

 

 

Ein Klassiker – neu interpretiert

•Dezember 29, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Es gehört zu Silvester in Deutschland wie Feuerwerk, Fondue und Anstoßen mit Sekt: „Dinner for One“ schauen. Ab dem Nachmittag des 31.12. bis kurz vor Mitternacht wird der Sketch auf verschiedenen Fernsehsendern gefühlte 1000 Mal wiederholt, damit auch wirklich jeder die Chance hat, über Butler James (Freddie Frinton) zu lachen, wenn er über das Tigerfell stolpert oder versehentlich aus der Blumenvase trinkt.

Eine witzige und aufwändige „Dinner for One“-Version haben ein paar Lego-Fans aufgenommen. Wer also ein bisschen Abwechslung in seinen Silvesterabend bringen will, sollte mal hier reinschauen:

 

The End of Publishing?

•Oktober 2, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

The end of publishing or the future of publishing? Depends on how you see it… Make sure to watch the full clip!

Bitte kein Remake!

•Juli 17, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Scheinbar gehen den kreativen Köpfen in Hollywood die Ideen aus:  Schon seit Jahren werden Filme zu Franchises ausgewalzt (und ich dachte immer, so nennt man das nur bei Fast-Food-Ketten…) und alles was sich ändert, ist die Zahl hinter dem Titel. Egal ob „Pirates of the Caribbean“, „Ice Age“, „The Fast and the Furious“, „Shrek“ oder „Transformers“ – was einmal erfolgreich war, darf in die nächste Runde gehen.

Wer keine Fortsetzungen dreht, macht eben Remakes. Und wenn das Original nur alt genug ist, merkt es das Publikum noch nicht mal. Wer (außer eingefleischten Cineasten) weiß denn schon, dass es „Ocean’s Eleven“ schon 1960 als „Frankie und seine Spießgesellen“ gab oder „Mr. Deeds“ (2002) schon 1936 als „Mr. Deeds geht in die Stadt“?

Jetzt haben findige Produzenten scheinbar ein neues Opfer gefunden: „Mein böser Freund Fred“ (Drop Dead Fred) von 1991 soll neu verfilmt werden. Die liebevolle Fantasy-Komödie um einen imaginären Freund, der das Leben von Elizabeth ganz schön durcheinander bringt, ihr aber letztlich hilft, zu sich selbst zu finden, ist schon durch eine neue deutsche Synchro für die DVD-Fassung total verhunzt worden. Jetzt soll im Remake auch noch Schönling Russell Brand in die Rolle des Fred schlüpfen. Nie und nimmer kann er dem genialen Rik Mayall das Wasser reichen!

Hier gibt es einen Vorgeschmack auf das Original:

Never let me go

•Juni 26, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Gute Spender zu werden ist das Ziel von Kathy, Tommy und Ruth. Denn die drei Kinder, die ein idyllisch wirkendes englisches Internat besuchen, sind Klone und somit Organlieferanten für „richtige“ Menschen. Der Film verfolgt ihre Lebenswege bis hin zur „Vollendung“ und entspinnt dabei eine tragische Dreiecksgeschichte. Der Film nach dem Roman von Kazuo Ishiguro ist herzzerreißend schön und ebenso traurig.

Emotion ja, Kitsch nein

•März 29, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Eigentlich mag ich keine Schnulzen. Diese unerträglichen Filme, bei denen man nach zwei Minuten weiß, dass sich die Hauptfiguren am Ende ja doch kriegen und der Regisseur das dann auf 90 bis 120 Minuten ausdehnt. Zum Glück gibt es auch Liebesfilme, die nicht kitschig sind – „Eternal Sunshine On The Spotless Mind“ zum Beispiel oder „Ondine“.

Bei Songs ist es ähnlich. Es gibt haufenweise furchtbare Schmonzetten. Also habe ich mich mal auf die Suche gemacht nach Liebesliedern, die ich nicht kitschig finde. Einer meiner Favoriten ist ein echter Klassiker: „Nights in White Satin“ von The Moody Blues. Ja, er singt „I love you“. Aber es ist nicht kitschig. Der Mann fühlt, was er da singt!

Ganz unpompös, nur mit Gesang und Gitarre, kommt „For Emily, Whenever I May Find Her“ von Simon & Garfunkel daher. Genauso „The Ship Song“ von Nick Cave: Ein Mann, ein Piano, volle Emotionen. Wunderschön!

Weil Freitage für mich auch eine gewissen Bedeutung haben, muss natürlich „Friday I’m In Love“ von The Cure auf die Liste. Und „Enjoy The Silence“ von Depeche Mode!

Deutsche Texte geraten noch leichter als Englische in den Ruf, kitschig zu sein – schließlich versteht man hier ja jedes Wort und kann leichter ein Urteil fällen. „Zarter Engel“ von Letzte Instanz beweist, dass man trotzdem sehr emotionale deutsche Texte singen kann. Aus der Mittelalter-/Folkrock-Ecke fällt mir noch „Dein Anblick“ von Schandmaul ein – das ist mit dem pompösen mehrstimmigen Refrain zwar wirklich schon hart an der Kitschgrenze, aber noch nicht darüber, finde ich.

Etwas poppiger ist „Drops Of Jupiter“ von Train (gilt das eigentlich schon als Liebeslied?).  Fast schon eher ein Abschieds- als ein Liebeslied ist „Videotape“ von Radiohead.

Zum Schluss noch ein Lied aus Japan, das die meisten jungen Japaner vemutlich kitschig finden würden: „Shinpai Shinaide“ von Tsuyoshi Nagabuchi.

Club Classics

•März 21, 2011 • 1 Kommentar

Am Samstag war ich endlich mal wieder Schwarz weg. Die Musik war erfreulich gut und der einzige Grund, die Tanzfläche schließlich zu verlassen, waren die vielen anderen Menschen, die sich dort so dicht drängten, dass man sich unmöglich bewegen konnte, ohne jemanden anzurempeln… Aber der Abend hat mal wieder gezeigt, dass gute Songs auch nach zwanzig oder dreißig Jahren nichts von ihrer Faszination verlieren. Hier ein paar meiner liebsten Club Classics, die mich geradezu magisch auf die Tanzfläche ziehen:

The Eternal Afflict – San Diego

Shock Therapy – Hate Is Just A Four Letter Word

The Sisters Of Mercy – Temple Of Love

Nick Cave – The Mercy Seat

The Cure – Burn

Apoptygma Berzerk – Nonstop Violence

New Model Army – 51st State

Depeche Mode – Enjoy The Silence

Billy Idol – White Wedding

The Sisters Of Mercy – Lucretia, My Reflection

Crematory – Tears of Time

Silke Bischoff – On The Other Side

Apoptygma Berzerk – Kathy’s Song

Tuxedomoon – No Tears

(Dieser Song ist von 1978!!!)

To be continued…

Moving Movies 2010

•Januar 1, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

2010 war ein gutes Kino-Jahr, wobei mich die Filme abseits des Mainstreams weitaus mehr begeistert haben als die großen Produktionen… Sherlock Holmes, Alice im Wunderland, Harry Potter, Prince of Persia, Eclipse – alles ganz nettes Popcorn-Kino, aber eben nicht wirklich begeisternd.

Wirklich gefreut hatte ich mich auf Ridley Scotts „Robin Hood„, der nicht schlecht war, aber hinter den Erwartungen zurückblieb. Es war eine nette Idee, die Geschichte einmal anders zu erzählen, aber dabei kamen leider Robins Gefährten wie Little John und Alan A Dale viel zu kurz und das Kinderheer war auch eher albern.

Auch „Die Legende von Aang“ blieb hinter den Erwartungen zurück – vor allem im Vergleich mit der Zeichentrickserie.

Andere Filme waren dagegen überraschend gut – hier meine Top 10 für 2010:

1. Inception

Einfach spektakulär. Ich bin seit Fight Club nicht mehr so begeistert aus dem Kino gekommen!

2. Moon

Bester Science-Fiction-Film seit langem, furiose One-Man-Show von Sam Rockwell und toller Soundtrack!

3. Frantastic Mr. Fox

Herrlicher Animationsfilm nach Roald Dahls gleichnamigem Buch – wenn möglich wegen der Synchronsprecher auf Englisch anschauen!

4. Ondine

Modernes Märchen aus Irland über einen Fischer, der ein Mädchen aus dem Meer zieht.

5. Die Eleganz der Madame Michel

Großartiger französischer Film über eine grantige Concierge, die Bücher und Schokolade liebt.

6. The Road

Der wohl deprimierendste Film des Jahres – mutig und toll fotografiert.

7. A Single Man

Tom Fords visuell großartiger Film über einen Professor (Colin Firth), der nach dem Tod seines Partners den Lebensmut verliert.

8. The Social Network

Ein Film über Facebook – ich war zunächst skeptisch. Aber David Fincher als Regisseur hat mich überzeugt.

9. Crazy Heart

Jeff Bridges als alternder Country-Sänger auf der Suche nach dem Glück.

10. Ich – Einfach unverbesserlich

„Es ist so flauschig, ich werd wahnsinnig!!!!!“

Die besten Dokus dieses Jahr waren „Babys“ und „The Doors – When You’re Strange„.

Die Trophäe für den schrägsten Film geht an „Gentlemen Broncos“ – die Geschichte eines Jungen, dem ein Fantasy-Guru mit Schreibblockade die Geschichte „Yeast Lords“ klaut.

Der mit Abstand enttäuschendste und schlicht schlechteste Film des Jahres war „Duell der Magier“ mit Nicolas Cage (ich sage nur „Du bist der oberste Merlinier!“…)

2011 freue ich mich besonders auf Tron – Legacy und den neuen Film der Coen-Brüder, True Grit.

Apop Live

•Januar 1, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Mein aktueller Lieblingssong:

Apoptygma Berzerk – „Black versus White

Live auf der Rocket-Science-Tour 2009 – Qualität ist leider nicht optimal, trotzdem ein genialer Gute-Laune-Song!

 

Das letzte Einhorn

•November 16, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

„Sie wird sich an dein Herz erinnern, wenn Menschen Märchen sind, in Büchern, geschrieben von Kaninchen.

Von allen Einhörnern ist sie das einzige, das weiß, was Leid ist… und Liebe.“

 

 
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